Der Kreis hat ein paar durchaus besondere Eigenheiten

Kreis Stormarn – Starker Standort mit hoher Lebensqualität in der Metropolregion Hamburg

Kreiskarte

Der Kreis Stormarn liegt zwischen den Hafenstädten Hamburg und Lübeck und wurde 1867 nach dem Anschluss Schleswig-Holsteins an Preußen gebildet.

Er umfaßt rund 766 Quadratkilometer und ist damit größer als seine Nachbarstadt Hamburg mit 755 Quadratkilometer. Allerdings ist die Bevölkerungszahl in Hamburg mit ca. 1,785 Millionen Menschen etwa 7,5 mal größer als die in Stormarn (über 240.500).

Die Verwaltungsgrenzen zwischen den Städten Hamburg und Lübeck zum Kreis Stormarn spielen aber für die Menschen keine große Bedeutung. Viele Tausend Pendlerinnen und Pendler bewegen sich täglich auf unterschiedlichen Gebieten.

Mit seinem sehr stark ausgeprägten eigenen kommunalen Leben ist Stormarn aber mehr als nur der „Speckgürtel“ von Hamburg – er wirkt fast wie ein Magnet. Die seit Jahrzehnten steigenden Bevölkerungszahlen belegen das:

Stormarn zählte …

  • 1952 131.000 Einwohnerinnen und Einwohner
  • 1962 144.000 Einwohnerinnen und Einwohner
  • 1972 163.000 Einwohnerinnen und Einwohner
  • 1982 192.000 Einwohnerinnen und Einwohner
  • 1992 202.000 Einwohnerinnen und Einwohner
  • 2002 220.000 Einwohnerinnen und Einwohner
  • 2012 233.000 Einwohnerinnen und Einwohner

Detaillierte Bevölkerungszahlen früherer Jahre

Grüne Brücke mit starker Wirtschaft

Stormarn bildet eine "grüne Brücke" zwischen den Hansestädten Hamburg und Lübeck und gilt als eine der attraktivsten Regionen Deutschlands. Hier begegnen sich Ostsee und Osteuropa, Skandinavien und der Süden. Die Verkehrsverbindungen mit den Autobahnen A 1, A 20, A 21/B 404 und A 24, der Bahnverbindung Hamburg-Lübeck, der S- und U-Bahnen in Richtung Hamburg, den Flughäfen in Hamburg und Lübeck sowie den Fähren und Häfen in Lübeck, Hamburg und Kiel sind hervorragend. Der Weiterbau der A 20 mit einer Elbquerung westlich von Hamburg wird sich zusätzlich positiv auswirken.

Die natürlichen Standortvorteile nutzend, hat der Kreis frühzeitig eine aktive und planvolle Wirtschaftsförderung betrieben. So wurde 1957 als erste kreiseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft Deutschlands, die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn mbH (WAS), gegründet. Diese repräsentiert an 12 Standorten voll erschlossene Gewerbeflächen. Die WAS hat ca. 1.730 Betriebe angesiedelt und mehr als 53.850 Arbeitsplätze neu geschaffen und gesichert.

Neben Erschließung und Marketing von Gewerbeflächen bietet die WAS auch Rat und Hilfe für Existenzgründer und Investoren bei An- und Umsiedlungen. Sie ist ein Partner, der mit den Unternehmen zügig durch die Genehmigungsverfahren geht, auf Fragen wie Standortwahl, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten eine Antwort weiß. Beispiele sind hier „Technologiepark und Gründerzentrum in Ahrensburg“ sowie das „Haus der Wirtschaft“.

Die erfolgreiche Stärkung des Wirtschaftsstandortes Stormarn hat dazu geführt, dass die Arbeitslosenquote vergleichsweise niedrig ist – der Kreis liegt auf Platz 1 in Schleswig-Holstein. Mit seiner Kaufkraft gehört Stormarn zu den Top 10 der 294 Kreise in Deutschland.

Stormarn ist und hat Raum zum Leben

Wichtigstes Gut ist die Landschaft. Trotz intensiver, ständig fortschreitender Bebauung bestimmen nach wie vor Äcker, Wiesen, Seen und Bachläufe sowie Wälder zu mehr als 2/3 das Stormarner Landschaftsbild. Im Kreis sind bisher 17 Naturschutzgebiete ausgewiesen. Weitere Ausweisungen sind vorgesehen. Unter Landschaftsschutz stehen insgesamt 55 % der Kreisfläche.

Die Städte und Gemeinden haben auf eine die Natur schonende Planung sehr viel Wert gelegt. Freizeit-, Sport- und Kulturangebote, moderne Einkaufsmöglichkeiten sowie viel Grün und intakte Natur sind keine Gegensätze, sondern ergänzen sich sinnvoll. Das Naturreservoir zu schützen und gleichzeitig erlebbar zu machen, ist eine Aufgabe, der sich Verbände, Organisationen, Kommunen und der Kreis gemeinsam mit Erfolg widmen. Positive Beispiele dafür sind das erarbeitete Stormarner Reitwegenetz und das zusammenhängende Netz an Rad- und Wanderwegen.

Die Naherholung spielt in vielen Bereichen des Kreises eine große Rolle. Zu nennen sind hier die Gebiete Hahnheide, Stormarner Schweiz, Oberalsterraum, Bad Oldesloe/Reinfeld (Holstein), Billetal/Glinder Au und Ahrensburg/Ammersbek mit vielen neu geschaffenen Einrichtungen.

Das Schloss Ahrensburg, als Museum für schleswig-holsteinische Adelskultur des 18. und 19. Jahrhunderts, sowie das Kulturzentrum Schloss Reinbek werden vielfach von Touristen besucht. Zahlreiche HerrenhäuserMuseen und Denkmäler kennzeichnen den Kreis und sind ebenfalls lohnende Ausflugsziele. Die über 1000jährige Tradition Stormarns als Landschaft und viele schriftliche Kulturgüter werden von Archiven und Bibliotheken gepflegt.

Die Kulturschaffenden haben Initiativen gebildet, die in Gruppen und Vereinen ortsnahe Kulturarbeit leisten. Größter Mäzen ist die Kulturstiftung Stormarn der Sparkasse Holstein, die sich für Kunst und Kultur, den Natur- und Umweltschutz, die Heimatpflege sowie Projekte der Jugend und des Sports engagiert. Stormarn besitzt ein überaus vielfältiges Freizeitangebot in den Bereichen Musik, Theater, Sport und Volkshochschulen.

Die Menschen leben ausgesprochen gern in Stormarn und fühlen sich hier wohl. Sie haben ihre Arbeit vor der Tür und wohnen im Grünen mit vielen Freizeitangeboten. Aktuelle Umfragen sehen Stormarn mit 83 % Zufriedenheit mit dem Wohnort bundesweit im Spitzenbereich.

Die besondere Attraktivität ist für den Kreis einerseits eine große Chance und Herausforderung, stellt aber gleichzeitig hohe Anforderungen an alle politisch Verantwortlichen, auch in Zukunft die Entwicklung des Kreises und seiner Gemeinden kontinuierlich voranzutreiben und die Lebensqualität zu erhalten bzw. noch weiter zu verbessern.

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