Lexikon

Begriff: Katasterplan

"...Die Flurkarte – auch Liegenschaftskarte oder Katasterkarte genannt – ist eine maßstäbliche Darstellung aller Liegenschaften (Flurstücke und Gebäude) und bildet den bildlichen Teil des Liegenschaftskatasters. Sie ist mit ihrem flächendeckenden Nachweis der Lage und Abgrenzung die amtliche Kartengrundlage des Grundbuchs mit seinen Grundstücken und damit die Grundlage für die Sicherung des Eigentums an Grund und Boden und eine gerechte Grundsteuerveranlagung. Die Flurkarten sind inzwischen in Deutschland vollständig durch die Automatisierte Liegenschaftskarte (ALK) abgelöst worden und damit als historisch anzusehen...." (so Wikipedia, Stand: 21.10.2017 um 16:41 Uhr).

Einen aktuellen Auszug aus der Liegenschaftskarte (Maßstab 1:1.000 oder 1:2.000) benötigt die Bauaufsichtsbehörde im Regelfall für


In den Bauprüfverfahren ist der Auszug ist Bestandteil der notwendigen Bauvorlagen
(vgl. §§ 1 Abs. 1, 3 Nr. 1, 4 Abs. 1 Nr. 1, 5 und 7 Abs. 1 der Bauvorlagenverordnung unter
http://sh.juris.de/cgi-bin/landesrecht.py?d=http://sh.juris.de/sh/BauVorlV_SH_2009_rahmen.htm).

Der Auszug dient der Bauaufsichtsbehörde unter anderem dazu, festzustellen, welcher der drei Gebietskategorien (siehe unter Baugesetzbuch) die zur Bebauung vorgesehene Grundstücksfläche zuzuordnen ist. Mit dieser Feststellung lassen sich - insbesondere im Rahmen der Bauberatung - die Genehmigungsaussichten für ein Bauvorhaben verlässlicher einschätzen.

Den erforderlichen Flurkartenauszug aus einem Stadt- oder Gemeindegebiet erhält man über die Internetseite des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation des Landes Schleswig-Holstein unter

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