Leistungen

Klimaschutz in Kommunen

Instrumente und Fördermöglichkeiten für Kommunen beim Klimaschutz

Informationen:

Kommunalrichtlinie 2015/2017

Kommunen sind Motoren des örtlichen Klimaschutzes und können auch durch eine gesteigerte regionale Wertschöpfung vor Ort mit erneuerbaren Energien davon profitieren.

Kommunen haben Aufgaben der Daseinsvorsorge und können in dem Zuge Klimaschutz umsetzen und Rahmenbedingungen vorgeben (z.B. bei der Bauleitplanung),
sie werden aber auch schon mit den Auswirkungen des beginnenden Klimawandels konfrontiert (z.B. Starkregen und Abwasser).

Viele Entscheidungen der Kommunen bestimmen die Weichenstellung für die Zukunft, so sollen z.B. neue Häuser mehr als 100 Jahre stehen.


Unterstützungsangebote des Kreises Stormarn:


"Wie könnte der Weg in die von Bund und EU beschlossenen Energiewende vor Ort aussehen ?" fragen sich viele.

Einen "roten Faden" dafür bieten z.B. Klimaschutzkonzepte, die über die Klimaschutzinitiative des BMU gefördert werden.


Wichtige Fördermöglichkeiten für die kommunale Entwicklung - Kommunalrichtlinie und energetische Stadtsanierung

Förderung Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzmanager
Die Förderung nach der Kommunalrichtlinie bietet den Kommunen viele Ansätze, z.B.:

  • Förderung eines integrierten Klimaschutzkonzepts (2015/16: 65%) = Roter Faden für zukunftswirksame alltägliche Verwaltungsentscheidungen (zusätzlich die Förderung von Teilkonzepten (2015/16: 50%) z.B. für eigene Liegenschaften oder Verkehr)
  • Förderung der Umsetzung eines Klimaschutzkonzepts mit einem Klimaschutz-Manager (2015/16: 65% für 3 Jahre + 20.000 € für Öffentlichkeitsarbeit förderfähig) und
  • Förderung einer "Vorzeigemaßnahme" mit 70% CO2-Reduktion (2015/16: 50%, bis 200.000 €)
  • Förderung von Energiesparmodellen bei Schulen und Kitas, z.B. fifty-fifty mit einem Klimaschutz-Manager (2015: 65% für 4 Jahre)
  • Förderung von Investitionen in Klimaschutztechnologien z.B. Innen- und Hallenbeleuchtung, Lüftungsanlagen, neu ab Okt 2015 wieder Straßen- und Außenbeleuchtung und Lichtsignalanlagen
  • Förderung von Investitionen für nachhaltige Mobilität (2015/16: Mobilitätsstationen, Radverkehr bis 50%, je bis 350.000 € lt. PtJ)
  • Antragszeiträume für Klimaschutzkonzepte und Investitionsförderung: 1.10.15 - 31.3.16, 1.7. - 30.9.16, lt. PtJ,
  • Fördermittel für Klimaschutz-Manager und Schul-Energiesparprogramme mit Klimaschutz-Managern können ab 2015 ganzjährig beantragt werden
  • Nationale Klimaschutzinitiative- Förderprogramme
  • Antragsinformationen beim Projektträger Jülich (PtJ)
  • Kommunaler Klimaschutz - Service- und Kompetenzzentrum SK:KK


fifty-fifty-Modelle und Förderung
Es gibt auch in Stormarn viele gute Beispiele, bei denen Schulträger und Schulen von Klimaschutzanstrengungen profitieren. Solche Modelle sind mittlerweile deutschlandweit erprobt:

  • z..B. fifty-fifty-Modelle wo die Einsparungen zwischen Schule und Schulträger geteilt werden, Beispiel: fifty-fifty Hamburg oder
  • Prämienmodelle, wo die Schulen/Kitas Prämien bekommen können.

Diese Modelle funktionieren besonders gut mit fachlicher Unterstützung:

  • für Schulen und Kitas beim Klimaschutz,
  • für Träger beim Abrechnungsmodell.

Da diese Modelle immer eine win-win-Situation für Träger und Schule/Kita herstellen, fördert der Bund diese Unterstützung großzügig: 2015/16 werden z.B. die "Klimaschutz-Manager" für Energiesparmodelle an Schulen und Kitas mit 65% über 4 Jahre gefördert. Anträge können ganzjährig gestellt werden lt. PtJ .
Förderung Kommunalrichtlinie Schulträger

Im Kreis Stormarn gibt es 2014 schon 5 geförderte fifty-fifty-Programme von Schul- und Kita-Trägern ganz unterschiedlicher Größe. Darüber hinaus haben der Kreis und auch die Stadt Reinbek langjährige Erfahrungen mit Schul-Energiespar-Programmen.

Der Kreis Stormarn bietet Schulen / Kitas und Trägern in Stormarn Unterstützung und Information auf dem Weg zu solchen Energiesparmodellen und Förderungen.
Ansprechpartnerin: Isa Reher 05431-160-637

Ein gutes Beispiel - Förderantrag mit 6 kleinen Gemeinden und Ämtern:
Vortrag Reher Schul-Energiesparfoerderung
Reher Vortrag - Praktische Beispiele erfolgreicher Antraege
Vortrag Klimamanager für Energiesparen an Schulen


Förderung energetischer Quartiersanierung
Neben den Klimaschutzkonzepten mit einem "roten Faden" in eine Zukunft nach der Energiewende gibt es auch eine Förderung für die energetische Quartiersanierung:

Eigenanteilsfinanzierung: Die Initiative muss nicht allein von der Kommune ausgehen. Auch Stadtwerke, Wohnungsgesellschaften und Wohnungseigentümer oder Eigentümerstandortgemeinschaften, die ein Interesse an der energetischen Aufwertung ihres Quartiers haben, können die Förderung nutzen. Die Zuschüsse beantragt die Kommune.

Lt. Land Schleswig-Holstein bietet dies den Kommunen, die mindestens die Funktion eines Stadtrandkerns erster und zweiter Ordnung erfüllen, eine Zusatzförderung von i.d.R. 20% zu diesem Programm, so dass diese Kommunen auf 85% Förderung kommen können
- bei Nothaushalten/Fehlbetragzuweisung: Max. 95% Förderung.
Die Förderung wird nach dem Windhundprinzip gewährt bis zur Mittelausschöpfung:
Energetische Stadtsanierung - Zuschüsse ... SH

Informationen über die Funktionen der Kommunen in SH bietet das zentralörtliche System: Zentralörtliches System SH

Erfolgreiche Antragsbeispiele gibt es u.a. in Bad Oldesloe, Kiel und Itzehoe:


Informationen über neuere Entwicklungen und Handlungsleitfäden zu energieeffizienten und klimaneutralen Quartieren liefert die Internetseite des Forschungsprogramms Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR):
ExWoSt - energieeffiziente und klimaneutrale Quartiere

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Weiter zu:

Angeboten von der Servicestelle

554 Klimaschutz-Management
Gebäude: A , 2.OG , Raum: A 222
Mommsenstr. 13 , 23843 Bad Oldesloe

Kontaktperson:

Isa Reher

Telefon:

0 45 31 - 160 16 37

Fax:

0 45 31 - 8 47 34

Email:

i.reher@kreis-stormarn.de

Internet-Adresse:

http://www.kreis-stormarn.de/kreis/fachbereiche/bau-umwelt-und-verkehr/klimaschutz/index.html

Öffnungszeiten:

Dienstag und Donnerstag von 8.30 bis 14:00 Uhr

Öffentliche Verkehrsmittel:

Bahnhof und ZOB liegen direkt gegenüber

Parkmöglichkeiten:

20 Besucherparkplätze vor dem Gebäude Mommsenstr. 13, weitere Parkplätze in den Seitenstraßen

Hinweise für Behinderte:

Barrierefreier Zugang an der Vorderseite des Gebäudes, Aufzug im Gebäude

Des folgenden Anbieters:

Fachdienst 55 - Naturschutz
Mommsenstraße 13 , 23843 Bad Oldesloe

Leitung:

Joachim Schulz

Telefon:

0 45 31 - 160 12 56

Fax:

0 45 31 - 8 47 34

Email:

naturschutz@kreis-stormarn.de

Internet-Adresse:

http://www.kreis-stormarn.de/kreis/fachbereiche/bau/natur.html